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Aktuelles

„Youth on the run“ – Anmeldungen jetzt möglich

Das Deutsche Rote Kreuz Landesverband Sachsen-Anhalt e.V. bietet für alle weiterführenden Schulen in Sachsen-Anhalt das Projekt "Youth on the Run" - Jugendliche auf der Flucht an.

Das Rollenspiel eignet sich, Jugendlichen das Leben von Flüchtlingen vor Augen zu führen. Das Rollenspiel beinhaltet jede denkbare Situation, die Flüchtlinge auf ihren langen Weg der Flucht durchstehen müssen. Es dauert insgesamt 24 Stunden und garantiert den Teilnehmenden eine intensive Selbsterfahrung. Im Herbst 2019 werden in der Ferienanlage "Am Grenzbach", Bad Schmiedeberg, folgende Termine angeboten: 22./23.11.2019 und 06./07.12.2019

Freie Plätze stehen noch zur Verfügung, die Anmeldung ist ab sofort bis zum 20.09.2019 möglich. "Youth on the run" ist für den Sozialkundeunterricht oder als Themenschwerpunkt für politische Bildung als Praxisprojekt geeignet.

Rückfragen und Anmeldungen an Katja Fischer: Katja.Fischer@sachsen-anhalt.drk.de, Telefon 0176 634 669 14

Erste Demokratiebotschafter für das Landesprogramm werden berufen

Zur Unterstützung, Motivation sowie zur öffentlichen Wahrnehmung des Landesprogramms werden Demokratiebotschafter*innen für das "Landesprogramm für Demokratie, Vielfalt und Weltoffenheit" gewonnen.

Persönlichkeiten aus allen öffentlichen Bereichen - Kunst, Kultur, Sport, Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Bildung, Kirche, Medien o.a., die sich in Sachsen-Anhalt für Demokratie einsetzen und für Vielfalt und Weltoffenheit engagieren, können sich mit ihrer Botschaft an die Öffentlichkeit wenden. Sie identifizieren sich dabei mit den Inhalten des Landesprogramms, setzen sich für ein demokratisches Miteinander ein und zeigen, dass Demokratie im Alltag gelebt wird. Die Erstansprache erfolgte persönlich durch die Ministerin für Arbeit, Soziales und Integration, Frau Petra Grimm-Benne.

Für ihre Mitwirkung zugesagt haben bereits:

In Kürze werden die Botschafter berufen.

1. Demokratiekonferenz ein voller Erfolg

Magdeburg. Dass die Demokratie in Sachsen-​Anhalt eine Hauptrolle spielt und keineswegs eine Nebendarstellerin ist, bewies die Demokratiekonferenz des 28. August 2019 in Magdeburg. Mehr als 170 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus der Zivilgesellschaft, aus Vereinen und Verbänden hatten sich auf Einladung des Sozialministeriums und der Landeszentrale für politische Bildung im Kulturzentrum Moritzhof versammelt, um sich über erfolgreiche Strategien eines demokratischen und vielfältigen Miteinanders auszutauschen. Die Konferenz sei ein idealer Raum, um zu sehen, wie die Protagonisten miteinander ins Gespräch kommen und die Gesellschaft den aktuellen populistischen Angriffen begegnen könne, begrüßte Sozialministerin Petra Grimm-​Benne die Teilnehmer. Tatsächlich stelle die zunehmende Polarisierung der Gesellschaft hohe Erfordernisse an zivilgesellschaftliches Handeln und die politische Bildung, unterstrich auch der Direktor der Landeszentrale, Maik Reichel.
Mehr:

„Demokratie führt Regie“: Erste landesweite Demokratiekonferenz

Zur 1. landesweiten Demokratiekonferenz laden die Landeszentrale für politische Bildung Sachsen-Anhalt und das Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration am am Mittwoch, 28. August 2019, von 9.30 bis 16.00 Uhr in das Kulturzentrum Moritzhof in Magdeburg ein. "Demokratie führt Regie" - Der Titel der Tagung beschreibt im doppelten Sinn die Zielstellung dieses besonderen Tages: Wir wollen mit allen Akteuren der Zivilgesellschaft ins Gespräch kommen, um über Perspektiven der Demokratiebildung, des Engagements vor Ort und der notwendigen gemeinsamen Strategie zu diskutieren. Die Regie der Tagung übernehmen dabei Kulturschaffende und ihre Filme. Ziel der Konferenz ist ein fachlicher Austausch für gelebte Demokratie und die Stärkung der Aktivitäten vor Ort. In verschiedenen Filmforen sollen erfolgreiche Strategien für ein demokratisches und vielfältiges Miteinander diskutiert, gestaltet und gestärkt werden. Auseinandersetzen mit aktuellen Fragen der Gesellschaft und Entwickeln von Aktionen und Ideen für die Zukunft sollen eine zentrale Rolle einnehmen.
Weitere Informationen können dem Flyer entnommen werden. Anmeldungen - mit Angabe der Nummer des Forums - sind ab sofort möglich: Per Mail: demokratie(at)ms.sachsen-anhalt.de oder telefonisch an Manuela Rinn 0391/567-6974.

Bundesprogramm „Zusammenhalt durch Teilhabe“ startet neue Antragsrunde

Am 1. Juli 2019 startet im Bundesprogramm "Zusammenhalt durch Teilhabe" eine neue Antragsrunde für die Förderphase 2020-2024. Schwerpunktmäßig richtet sich das Programm wieder an landesweit tätige Vereine und Verbände (Programmbereiche 1 und 2). Im Modellprojektebereich (Programmbereich 3) werden Bildungsträger oder Organisationen mit Expertise im Bereich digitaler Beteiligung und Demokratiestärkung gesucht, die zusammen mit einem landesweit tätigen Verein oder Verband neue Methoden im Bereich der Digitalisierung erproben. Zudem werden Ideenfonds regional und lokal tätiger Vereine und Initiativen gefördert. Hier werden kreative Ideen zur Demokratiestärkung gesucht. Alle Unterlagen unter www.zusammenhalt-durch-teilhabe.de; Fragen richten Sie bitte an: Bundeszentrale für politische Bildung Regiestelle "Zusammenhalt durch Teilhabe" Melanie Mikosch Friedrichstraße 50 10117 Berlin Tel.: 030 - 254 504 453

Landesprogramm präsentierte sich beim Sachsen-Anhalt-Tag in Quedlinburg

Vom 31. Mai bis 2. Juni war erstmals das Landesprogramm mit einem eigenen Informationsstand beim Sachsen-Anhalt-Tag in Quedlinburg in der Themenstraße „Weltoffenes Sachsen-Anhalt“ vertreten.
Über Inhalte, Schwerpunkte sowie Fördermöglichkeiten rund um das Landesprogramm wurde informiert, nachgefragt und ausgetauscht. Lebendige Gespräche und reges Treiben prägten das Bild des Informationsstandes in den gesamten drei Tagen in der Themenstraße.

Viele Bürger nutzten das persönliche Gespräch, um sich zu den Themen Demokratie, Vielfalt und Weltoffenheit auszutauschen, brachten neue Ideen ein oder verschafften sich einen Überblick über Projekte, Aktionen und Maßnahmen im Landesprogramm. Beliebt war das Demokratiequiz, bei dem Bürgerinnen und Bürger ihr Wissen testeten.

Susi Möbbeck, Staatssekretärin im Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration, betonte: „Demokratie braucht aktive Bürgerinnen und Bürger, die sich vor Ort in Vereinen, in der Nachbarschaft, in Gewerkschaften oder in Bündnissen für ein gutes Zusammenleben einsetzen. Mit dem Landesprogramm für Demokratie, Vielfalt und Weltoffenheit möchte die Landesregierung all jenen Menschen den Rücken stärken, die sich für demokratische Werte und Vielfalt engagieren! Der Sachsen-Anhalt-Tag ist eine gute Gelegenheit, um gemeinsam ins Gespräch zu kommen und die Idee und die Fördermöglichkeiten des Landesprogramms zu bewerben.“

Vielfältige Projekte und erfolgreiche Fachwoche der Katholischen Erwachsenenbildung

Unter dem Motto: 3 Projekte – 5 Tage – 1 Thema veranstalte die Katholische Erwachsenenbildung im Mai eine Fachwoche der drei KEB-Projekte „Respekt für Religion – Gemeinsam für kulturelle und religiöse Vielfalt in Sachsen-Anhalt“, „Kompetent für Demokratie – Bildung und Beratung für eine offene Kirche" und „Wir sind mehr – Interkulturelle Öffnung des Malteser Hilfsdienstes e. V.“ Alle Projekte werden durch das Sozialministerium im Rahmen des Landesprogramms bzw. der  Bundesprogramme „Demokratie leben!“ sowie „Zusammenhalt durch Teilhabe“ kofinanziert und   enden am 31. Dezember.

Die Fachwoche wurde konzipiert, um die verbindenden Inhalte der Projekte gemeinsam präsentieren zu können. Ziel war, mit vielfältigen Veranstaltungen die verschiedenen Arbeitsweisen, Inhalte und Schwerpunkte der Bildungsarbeit der Projekte vorzustellen sowie über Erkenntnisse der bisherigen Projektarbeit und zukünftige Angebote der KEB mit den Teilnehmern in einen Austausch zu treten. Zum anderem sollte mit dem Angebot der Fachwoche eine neue Präsentationsform erprobt werden.

Begleitend wurden von den Projekten Plakate entwickelt, welche die Schwerpunkte der Projekte und Ergebnisse darstellen.

Kompetent für Demokratie – Beratung und Bildung für eine offene Kirche ...
Respekt für Religion – Gemeinsam für kulturelle und religiöse Vielfalt in Sachsen-Anhalt ...
Wir sind mehr – Interkulturelle Öffnung des Malteser Hilfsdienstes e.V. ...

Beiträge über „Hass im Netz“ und über Rechtsextremismus in Dortmund ausgezeichnet

Magdeburg (MJ). Die Journalisten Tobias Großekemper (Dortmund) und Patrick Stegemann
(Berlin) sind die Preisträger des diesjährigen Wettbewerbs „Rechtsextremismus im Spiegel
der Medien“. Am 11. Juni wurden sie im Rahmen eines Festaktes im Magdeburger
Schauspielhaus für ihre herausragenden Beiträge ausgezeichnet.
mehr ...

Zum Video ...

„Fairsprechen“

Gruppenbezogene Menschenfeindlichkeit spielt – gerade in sozialen Netzwerken – eine immer stärkere Rolle. Viele Engagierte wurden mit dem Phänomen „Hate Speech“ schon konfrontiert, Hass und Hetze im Internet nehmen immer mehr zu. Dagegen will das Projekt von fjp>media „Fairsprechen“,  das aus Mitteln des Landesprogramms gefördert wird, helfen.

Nicht wegschauen, sich einmischen, Hilfe holen – so unterstützt Fairsprechen Zivilcourage gegen Hass im Netz. Es informiert, berät und ermutigt insbesondere Personen und Institutionen, die mit Hass und Hetze im Netz konfrontiert sind, um diskriminierende Äußerungen nicht unwidersprochen zu lassen.  Dazu stärkt und bildet Fairsprechen zivilgesellschaftliche und staatliche Akteure aus dem Bereich der demokratischen Bildung, aber auch Betroffene von Hass und Hetze im Netz.

Fairsprechen bietet grundlegende Informationen über politischen Extremismus, Diskriminierung und Hass im Netz sowie phänomenologische und rechtliche Fragen. Betroffene erhalten individuelle Hilfe und Rat zu Formen der Gegenwehr und rechtlichen Fragen sowie zu Möglichkeiten der Strafverfolgung. In Fortbildungen üben Multiplikator*innen Handlungsstrategien zu Formen und Chancen zivilgesellschaftlichen Engagements und rechtlicher Intervention im Netz.

Weitere Informationen zum Phänomen „Hate Speech“, dessen Wirkungsweisen und Folgen und das Projekt Fairsprechen finden Sie hier ...

Spielend Demokratiekompetenzen erlernen

Das Demoversum ist - gemeinsam mit dem Ministerium für Bildung - eines der geförderten Projekte 2019 im Rahmen des Landesprogramms.  Entwickelt wurde es von der Netzwerkstelle Lernen durch Engagement Sachsen-Anhalt in Kooperation mit der Stiftung Lernen durch Engagement. Service Learning in Deutschland. Die neue Spielebox und das Begleitheft sind frisch erschienen. 

Ist Kompromisse aushandeln demokratisch? Braucht eine demokratische Gesellschaft Zusammenhalt? Diese und viele andere Fragen wurden mit Jugendlichen bearbeitet. Ziel war es, herauszufinden, was die Jugendlichen als wichtig für das Funktionieren einer Demokratie erachten. Um sich dem Begriff der Demokratie spielerisch nähern zu können, wurden neun Spielstationen entwickelt. Jede beschäftigt sich mit einer anderen demokratischen Teilkompetenz, zusammen bilden sie das Demoversum. Menschen ab 13 Jahren können mithilfe dieser Spielstationen ihre Alltagserfahrungen mit Demokratie verknüpfen. So geht es beispielsweise darum, mit anderen Kompromissen auszuhandeln, die Perspektive anderer zu übernehmen oder gute Argumente in Diskussionen zu finden. Gerahmt wird die Spielebox von einem pädagogischen Begleitheft.

Weitere Informationen sowie die einzelnen Spielstationen zum Herunterladen finden Sie hier ... 

4. Netzwerktreffen der OPENION-Projekte in Sachsen-Anhalt

Am 22. Mai trafen sich die Projektverbünde des Landes Sachsen-Anhalt zum 4. Netzwerktreffen. Ca. 40 Teilnehmende - Schülerinnen und Schüler, Lehrkräfte und außerschulische Partner - blickten gemeinsam auf ihre vielfältigen Projekte zurück, feierten ihre Erfolge und teilten Gelerntes. Unter anderem präsentierte sich das Projekt AG Band von der Sekundarschule Seelandschule Nachterstedt. Innerhalb eines Jahres wurden in Kooperation mit einer Tanz- und Musikschule Texte und Kompositionen im Themenfeld Demokratie und Toleranz entwickelt. Ziel ist, eigene Kompositionen zu digitalisieren und eine CD zu erstellen. Diese wird im Rahmen einer Veranstaltung der Schule präsentiert . Die fertigen Songs werden im Anschluss in der Region auf Veranstaltungen präsentiert. So wird eine lebendige Auseinandersetzung mit eigenen demokratischen Wertvorstellungen über den Zugang der Musik ermöglicht.

Bei der inklusiven Tanzshow der Magdeburger Schule Am Wasserfall gestalten Schülerinnen und Schüler eine Tanzshow. Die Idee wurde über den Schülerrat in die Schülerschaft hineingetragen, eigene Choreographien wurden entwickelt. Über den Peer-to-Peer-Ansatz geben sie ihr Wissen weiter und erproben neue Schritte und Choreos. Teilhabe und Mitgestaltung im kulturellen Leben soll für junge Menschen mit Handicap erfahrbar gemacht werden. Die Choreographie wird öffentlichkeitswirksam zusammen mit Tanzgruppen anderer Schulen im November im AMO Magdeburg aufgeführt.

Beliebt waren die Workshops, die ausschließlich für Jugendliche angeboten wurden. Hier wurde beispielsweise im #4 ein Exkurs in die demokratische Fankultur unternommen. Eine Nachrichtenagentur wurde fiktiv gegründet, mit Smartphones richtige und falsche News gepostet, um sich in einer Challenge gegenseitig in die Irre zu führen. Auf der Zielgeraden der Projekte stellt sich insbesondere die Frage des Transfers und der Nachhaltigkeit. Im Workshop wurde ausgetauscht, wie die Projekte Brücken zu neuen Aufgaben und Netzwerken aufbauen können. Konkret wurde über Ziele, Inhalte und wichtige Aspekte bei der Umsetzung des Transfers der Projekte vor Ort geredet.Weitere Informationen unter www.openion.de

Film- und Rollup-Ideen für das Landesprogramm gesucht

Für das Landesprogramm soll ein kurzer Imagefilm gedreht werden. Vier bis fünf laufende Projekte haben die Möglichkeit, ihre inhaltliche Arbeit vor Ort vorzustellen. Eine professionelle Firma wird die Planungs – und Konzeptionsphase, die Dreharbeiten, inklusive Technik, Bildfindung und Lichtgestaltung übernehmen. Der Film wird später auch auf dem Demokratieportal veröffentlicht.
Des Weiteren sollen von zwei Projekten Rollups gestaltet werden. Hier werden interessante Projekttexte gesucht.
Bei Interesse bitte zum 28. Mai eine kurze Mail mit Beschreibung der Film- oder Rollup-Idee senden an demokratie(at)ms.sachsen-anhalt.de
Rückfragen bitte an die Stabsstelle richten: (0391) 567 4674

 

Erstes Netzwerktreffen der Projekte im Landesprogramm

Zum ersten Vernetzungstreffen der Projekte im Landesprogramm für Demokratie, Vielfalt und Weltoffenheit trafen sich am 16. Mai insgesamt 16 Träger, um ihre vielfältigen Projekte und Maßnahmen vorzustellen. Die Veranstaltung diente insbesondere dem besseren gegenseitigen Kennenlernen und dem Austausch.

Mit großem Interesse und gegenseitiger Wertschätzung folgten die Teilnehmenden den einzelnen Vorstellungen, bevor in einer anschließenden Speed-Dating-Runde bereits weitere Verabredungen getroffen wurden. Die Resonanz der Veranstaltung und die Vielzahl der vor Ort entwickelten Arbeitsansätze zeigte, auf welch vielfältige Weise sich Vereine und Verbände für die Demokratie einsetzen. Der Beginn der Arbeit des neuen Netzwerkes ist motivierend und Gewinn bringend für alle.

Gleichzeitig wurde die Gelegenheit genutzt, Bedarfe für die zukünftige Arbeit ermitteln. Gegenseitige Einladungen der Projektpartner, das gemeinsame Führen eines Veranstaltungskalenders und Fortbildungen im medienpädagogischen Bereich stehen auf der Liste.

Die Teilnehmenden waren sich einig, dass die Projekte und vor Ort entwickelten Arbeitsansätze nur dann Wirkung entfalten, wenn Demokratieförderung als gesellschaftliche Daueraufgabe verstanden wird. Neue Projektförderungen sollen ermöglicht werden können. Eine aktive Demokratieförderung und eine nachhaltige Präventionsarbeit werden in unserem Land benötigt.

Im Oktober findet das nächste Treffen, zu dem auch weitere Mitstreiter, beispielsweise die Partnerschaften für Demokratie oder die Modellprojekte Demokratie leben! eingeladen werden. 

Ideen gesucht für Präventionsprojekt gegen Linksextremismus

Das Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration startet einen Ideenwettbewerb zur Förderung eines Präventionsprojekts im Bereich politisch motivierter Extremismus - Schwerpunkt Linksextremismus. Die Förderung erfolgt auf der Grundlage der "Richtlinie über die Gewährung von Zuwendungen zur Förderung von Maßnahmen im Rahmen des Landesprogramms für "Demokratie, Vielfalt und Weltoffenheit in Sachsen-Anhalt." Förderfähig sind Fortbildungsangebote für Fachkräfte und Multiplikatoren aus den Bereichen Schule, Sozialarbeit und Sport, welche die Zielgruppe im Umgang mit antidemokratischen Bestrebungen und Entstehungskontexten von Radikalisierung schulen und damit der Anwendung von Gewalt vorbeugen. Interessierte Projektträger haben bis zum 28. Juni 2019, 12 Uhr die Möglichkeit eine formlose Projektskizze (max. 15 Seiten) einzureichen. Weitere Infos hier: 

Schule als Ort der Demokratie vor verfassungsfeindlichen Interventionen schützen

Der Beirat des Landesprogramms fasste in seiner jüngsten Sitzung den Beschluss: „Schule muss als Ort der Demokratie vor verfassungsfeindlichen Interventionen geschützt werden.“

Teil des im Schulgesetz des Landes Sachsen-Anhalt verankerten Erziehungs- und Bildungsauftrages ist es, „die Schülerinnen und Schüler zur Achtung der Würde des Menschen, zur Selbstbestimmung in Verantwortung gegenüber Andersdenkenden, zur Anerkennung und Bindung an ethische Werte, zur Achtung religiöser Überzeugungen, zu verantwortlichem Gebrauch der Freiheit und zu friedlicher Gesinnung zu erziehen“.

Demnach darf insbesondere im Lernort Schule kein Platz sein für verfassungsfeindliche Symbole, mit denen die nationalsozialistische Gewalt- und Willkürherrschaft gebilligt oder verherrlicht wird. Unbenommen davon bleibt natürlich die kritische Auseinandersetzung mit den NS-Symbolen im Unterricht. Im Zusammenhang mit dem Hitlergruß in einer Berufsschule danken wir dem Schulleiter und der Lehrkraft für ihre klare Haltung und ihr umsichtiges Handeln. Schule muss als Ort der Demokratie vor verfassungsfeindlichen Bestrebungen geschützt werden.

Gleichzeitig ist Schule der Ort, an dem präventiv und bei extremistischen und NS-verherrlichenden Interventionen primär pädagogisch gehandelt werden muss.

Der Beirat spricht sich dafür aus, bestehende Gesetze dahingehend zu überprüfen und ggf. zu überarbeiten, dass Symbolen, die die nationalsozialistische Gewalt- und Willkürherrschaft verherrlichen, in öffentlichen Einrichtungen kein Platz eingeräumt wird.

22. SACHSEN-ANHALT-TAG WELTOFFENES SACHSEN-ANHALT

Der Sachsen-Anhalt-Tag 2019 steht vor der Tür: Vom 31. Mai bis 2. Juni präsentiert sich die Themenstraße „Weltoffenes Sachsen-Anhalt“ bei der 22. Auflage des Landesfestes in der Weltkulturerbe-Stadt Quedlinburg.

Als größte Veranstaltung des Landes in Kooperation mit der Zivilgesellschaft setzt die Themenstraße ein Zeichen für Demokratie, Vielfalt und Weltoffenheit.  Landesregierung, Landtag und das „Weltoffene Sachsen-Anhalt“ präsentieren wieder einen gemeinsamen Themenbereich. Im Wordgarten und in der Carl-Ritter-Straße wird die ganze Welt der Vielfalt mit zahlreichen kulturellen, musikalischen und kulinarischen Angeboten präsentiert.  Hier können Besucherinnen und Besucher unterschiedlichste Kulturen kennenlernen, von chinesischer Kalligraphie bis zu slowakischer Volkskunst.

Das „Landesprogramm für Demokratie, Vielfalt und Weltoffenheit“ wird erstmals mit einem eigenen Stand vertreten sein. Gespräche und Informationen rund um das Programm mit seinen vielfältigen Projekten und Maßnahmen sowie Förderungen werden im Fokus stehen.

Seien Sie herzlich willkommen!
Programm ...

„Partnerschaft für Demokratie“

Am 16.04.2019 wurde in Köthen die deutschlandweit 300. „Partnerschaft für Demokratie“ durch Bundesfamilienministerin Giffey und Sozialministerin Grimm-Benne eröffnet. Partnerschaften für Demokratie sind Gemeinden oder Landkreise, die durch das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ dabei unterstützt werden, gute Angebote zur Förderung von Demokratie und Vielfalt vor Ort zu entwickeln und umzusetzen. Das Land unterstützt die Arbeit der 21 Partnerschaften für Demokratie in Sachsen-Anhalt mit einer Förderung aus dem Landesprogramm für Demorkatie, Vielfalt und Weltoffenheit.

Online-Beratung für Opfer rechter Gewalt gestartet

Betroffene rechter und rassistischer Gewalt können das neue Online-Beratungsangebot nutzen und in Deutsch und Englisch mailen oder live chatten. Ratsuchende können sich jederzeit und bei Gelegenheit - von zu Hause aus oder unterwegs - ihre Fragen, Befürchtungen oder Ideen von der Seele schreiben. Eine zeitnahe Antwort wird zugesichert, auch live zu chatten ist möglich. Hilfesuchende können anonym bleiben und selbst entscheiden, ob und wie die Kommunikation weitergehen soll oder welche Art der Unterstützung benötigt wird. Hier gibt es weitere Informationen

Demokratiebildung in den Schulen stärken

Am 20. Februar 2019 konstituierten sich die Unterarbeitsgruppe Schule und Gemeinwesen sowie der Projektbeirat OPENION. Im Bereich Schule, Bildung und Gemeinwesen engagieren sich viele Akteure mit ihren Maßnahmen und Projekten: das Schulnetzwerk Schule ohne Rassismus - Schule mit Courage, die UNESCO-Schulen, Lernen durch Engagement und auch das Projekt OPENION (DKJS). Um effektiver zusammenzuarbeiten und relevante Informationen auszutauschen, wurde die Unterarbeitsgruppe Schule und Gemeinwesen eingerichtet. Mitglieder sind Vertreterinnen und Vertreter der Landeszentrale für politische Bildung, des Bildungsministeriums, des Sozialministeriums, der Freiwilligenagentur Halle e.V., des Landesnetzwerks der Migrantenorganisationen e.V. und Miteinander e.V. Ziel der Arbeitsgruppe ist die Zusammenarbeit aller Akteure von Schulnetzwerken, um Demokratiebildung in den Schulen weiter zu entwickeln. In der nächsten Beiratssitzung soll die Arbeitsgruppe für weitere Mitglieder geöffnet werden.

OPENION - Bildung für eine starke Demokratie

Der Projektbeirat OPENION hat sich ebenfalls am 20. Februar konstituiert und seine Arbeit aufgenommen. Er setzt sich aus Vertretern der Deutschen Kinder-und Jugendstiftung (DKJS), der Landeszentrale für politische Bildung, des Bildungsministeriums, der Freiwilligenagentur Halle und des Sozialministeriums zusammen. Aufgabe ist es, fachlich zu beraten und die Vernetzung vorhandener Strukturen sowie den Transfer im Land herzustellen. Dazu gehören unter anderem die gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit, Benennung von good-practice-Angeboten im Land und Maßnahmen zur Implementierung an den Schulen und nachgeordneten Behörden. OPENION - Bildung für eine starke Demokratie ist ein bundesweites Projekt der DKJS und wird gefördert vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms Demokratie leben!. Demokratie soll als gesellschaftlicher Aushandlungs- und Gestaltungsprozess für Jugendliche erfahrbar gemacht werden. In Sachsen-Anhalt werden 15 Projektverbünde - bestehend aus mindestens je einer Schule und einem außerschulischen Partner - gefördert.
Weitere Informationen hier:  

Landespräventionsnetzwerk Islamismus gegründet

Am 15. Januar wurde im Rahmen des Landesprogramms für Demokratie, Vielfalt und Weltoffenheit das Landespräventionsnetzwerk Islamismus gegründet. Ziel ist die Prävention von islamistischer Radikalisierung und die Koordinierung der interministeriellen Zusammenarbeit zu dem Phänomen Islamismus. Staatliche Regelstrukturen sollen sensibilisiert und kompetent gemacht werden. Zivilgesellschaftliche Präventionsprojekte ergänzen dabei die staatlichen Regelsysteme. Neben den Landesministerien sind weitere Behörden und zivilgesellschaftliche Akteure auf Kommunalebene aktive Netzwerkpartner.

Antidiskriminierungsstelle in Sachsen-Anhalt nimmt Arbeit auf

Magdeburg/Halle. Sachsen-Anhalt hat eine Antidiskriminierungstelle eingerichtet. An Standorten in Magdeburg und Halle erhalten Betroffene, die Diskriminierung erfahren haben, kostenfreie und vorjuristische Unterstützung, um ihre Rechte geltend zu machen. Das Projekt wird bis zum Jahr 2022 mit insgesamt 640.000 Euro aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds (ESF) und des Landes gefördert. Staatssekretärin Susi Möbbeck hat den Zuwendungsbescheid an die Jugendwerkstatt Frohe Zukunft Halle-Saalekreis e.V. übergeben. Möbbeck: "Diskriminierungen sind schwerwiegende Verstöße gegen das demokratische Selbstverständnis. Die Antidiskriminierungsstelle soll Betroffene darin bestärken, ihr Recht auf Gleichbehandlung im Gemeinwesen und am Arbeitsplatz einzufordern. Sie wissen oft nicht, wo sie sich wie beschweren oder Unterstützung erhalten können." Der Standort Halle befindet sich in der Heinrich-Franck-Straße 2, (Telefon: 0345-20849736; E-Mail: antidiskriminierungsstelle(at)jw-frohe-zukunft.de). Der Standort Magdeburg befindet sich in der Agnetenstraße 14 (Telefon: 0176-20446929; E-Mail: antidiskriminierungsstelle(at)jw-frohe-zukunft.de)

Workshop „Vielfalt in der Ausbildung“

Am Donnerstag, dem 13.12.2018, haben Vertreter von Berufsbildung und politischer Bildung in Sachsen-Anhalt über Formen von Diskriminierung und Gelingensfaktoren für ein diskriminierungsfreies und demokratisches Umfeld in der beruflichen Aus- und Weiterbildung diskutiert. Das Forschungsinstitut Betriebliche Bildung (f-bb) hat diesen Workshop in Kooperation mit der Stabsstelle Demokratie- und Engagementförderung im Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration organisiert.  

Anhand des Methodenkoffers „Vielfalt in der Ausbildung“ wurde erörtert, welche Bedeutung der beruflichen Bildung in der Diskriminierungsprävention zukommt und wie entsprechende Methoden in den betrieblichen Alltag eingebettet werden können. Frei nach dem Motto „Berufliche Bildung meets Politische Bildung“  wurde deutlich, dass die Teilnehmenden die strikte Trennung zwischen Berufsbildung und politischer Bildung als nicht sinnvoll erachten. Erste Gespräche über eine zukünftige Zusammenarbeit der Teilnehmenden haben im Anschluss der Veranstaltung bereits stattgefunden.

Der Workshop wurde im Rahmen des f-bb-Modellprojekts „Methodenkoffer ‚Demokratie leben!‘ in der Berufsausbildung“ durchgeführt. Dieses ist Teil des vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) geförderten Bundesprogramms „Demokratie leben! Aktiv gegen Rechtsextremismus, Gewalt und Menschenfeindlichkeit".

Methodenkoffer  „Vielfalt in der Ausbildung“ für Lehrende und Ausbilder*innen in der beruflichen Bildung (Download) ...

Fachtagung „Chancen und Herausforderungen für Kinder- und Jugendbeteiligung in Sachsen-Anhalt“

Mehr als 120 Teilnehmende und Mitwirkende trafen sich am 29. August in der Fachhochschule Magdeburg-Stendal zum Fachtag „Chancen und Herausforderungen für Kinder- und Jugendbeteiligung“ – organisiert vom Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration, der Fachgruppe Soziale Arbeit der Hochschule, dem Landeszentrum Jugend + Kommune und dem Kinder- und Jugendring Sachsen-Anhalt e.V..

Welche Mitbestimmungsmöglichkeiten werden von jungen Menschen eingefordert? Bei welchen Themen ist Mitbestimmen besonders wichtig? Welche Hürden stehen im Weg? … und vor allem wie kann in Zukunft mitgestaltet werden?

Philipp Schweizer (KJR) dazu: „Diese Tagung ist ein gelungenes Beispiel für den Fortschritt in der Jugendarbeit. Die Jugendbeteiligung ist eine ganz schön harte Nuss, deren Chance und Herausforderungen die Gesellschaft schon seit Jahrzehnten beschäftigen. Trotz zahlreicher positiver Entwicklungen gibt es noch viel zu tun, doch wenn ich mir die ständig wachsende Beteiligung von neuen ‚Nussknackern‘ ansehe, bin ich sehr zuversichtlich.“

Der nächste Meilenstein im Landesprogramm für Demokratie, Vielfalt und Gemeinsam wurde gesetzt. Die Schale der Macadamianuss wurde weiter geknackt: Resümee gezogen, Herausforderungen und auch konkrete Ideen für die Weiterarbeit benannt und Perspektiven aufgezeigt.

Die Dokumentation der Fachtagung können Sie hier downloaden...

An alle Projektpartnerinnen und Projektpartner

Zum 1. Oktober 2018 wurde die Administration der Förderung im Rahmen der Richtlinie zur Gewährung von Zuwendungen zur Förderung von Maßnahmen im Rahmen des „Landesprogramms für Demokratie, Vielfalt und Weltoffenheit“ geändert.

Die Bewirtschaftung der Fördermittel wurde auf das Landesverwaltungsamt (LVwA) übertragen.

Das beinhaltet u.a. 

  • Die Prüfung der Anträge auf Projektförderungen und die Erstellung der Bewilligungsbescheide
  • Die Abstimmung zum Inhalt von Förderanträgen und zur Festlegung der finanziellen Anteile
  • Die Prüfung der Verwendungsnachweise
  • Die Bewirtschaftung der Landesmittel, einschließlich der Buchung von Mittelzuweisungen/Erstellung von Kassenanweisungen

Ihre neuen Ansprechpartner im Landesverwaltungsamt Sachsen-Anhalt, Ref. 501, in der Ernst-Kamieth-Str. 2, 06112 Halle (Saale), sind:

Jens Gelhaar, Telefon 0345 5141728, Jens.Gelhaar(at)lvwa.sachsen-anhalt.de;

Steffi Zeugner, Telefon 0345 5141620, Steffi.Zeugner(at)lvwa.sachsen-anhalt.de;

Bitte senden Sie neue Förderanträge für den Zeitraum ab 01.01.2019, die bis zum 31.10.2018 einzureichen sind, bereits zum Landesverwaltungsamt.

„Fair-Sprechen“ startete am 1. Juli

Am 30. August überreichte Staatssekretärin Susi Möbbeck einen Zuwendungsbescheid an fjp media. Das neue Projekt „Fair-Sprechen“ startete am 1. Juli und wird mit 130.800  EUR aus Mitteln des Landesprogramms gefördert.

Nicht wegschauen, sich einmischen, Hilfe holen: das Projekt unterstützt Zivilcourage gegen Hass im Netz. Neben der Beratung setzt das Projekt auf Informationen zu Wirkungsweisen von Hass im Netz, Formen der Gegenwehr zu rechtlichen Fragen sowie Möglichkeiten der Strafverfolgung.

Plakat 1 zum download ...

Plakat 2 zum download ...

Einladung zur Fachtagung: Mitmachen – Mitwirken am 29. August 2018, ab 9.30 Uhr

An der Hochschule Magdeburg- Stendal, 39114 Magdeburg,  Breitscheidstr. 2, Campus Herrenkrug, Haus 14

Demokratie lebt von Teilhabe und Mitbestimmung. Doch wie kann dieser Anspruch in der Arbeit mit Kindern und Jugendlichen mit Leben gefüllt werden? Was sagen Kinder und Jugendliche dazu? In Kooperation mit dem Kinder- und Jugendring Sachsen-Anhalt, dem Landeszentrum Jugend + Kommune und der Fachgruppe Soziale Arbeit der Hochschule Magdeburg Stendal möchte das Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration eine Fachtagung zum Thema „Jugendpartizipation“ beleuchten und diskutieren. Ziel ist, zu verschiedenen Fragen der Beteiligung und Mitbestimmung von jungen Menschen in den Erfahrungsaustausch zu treten. Nähere Informationen zum Programmablauf und zur Anmeldung entnehmen Sie bitte dem Flyer ...

Arbeitstreffen Landesprogramme neue Bundesländer

Am 13. März trafen sich die Verantwortlichen sowie Koordinatorinnen und Koordinatoren der Landesprogramme für Demokratie Sachsen, Thüringen, Berlin und Sachsen-Anhalt zu einem Erfahrungstausch zum gegenwärtigen Sachstand der einzelnen Landesprogramme in den neuen Bundesländern.

 

Zu aktuellen Themenschwerpunkten, wie Radikalisierungsprävention, religiös begründeter Extremismus sowie hate speech und fake news wurden die Erfahrungen und Arbeitsstände ausgetauscht und diskutiert: Ein intensives Treffen für alle Teilnehmenden, das im November fortgesetzt werden soll.

Vernetzungstreffen der Modellprojekte zur Demokratieförderung und Radikalisierungsprävention in Sachsen-Anhalt

Magdeburg. Das Bundesprogramm „Demokratie leben!“ des  Bundesministeriums für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) unterstützt zahlreiche Vereine und Initiativen, die sich in ihrer täglichen Arbeit für Demokratie und Vielfalt einsetzen.  Das Land Sachsen-Anhalt beteiligt sich an der Finanzierung von 16 Modellprojekten, die neue Wege in den Bereichen der Demokratieförderung und Radikalisierungsprävention gehen.  Um die Projekte kennenzulernen und die Vernetzung untereinander zu ermöglichen, hatte das Ministerium für Arbeit, Soziales und Integration am 31.01.2018 zu einem ersten Vernetzungstreffen eingeladen. Die Projektverantwortlichen nutzten die Gelegenheit, ihre Projekte zu präsentieren und Verabredungen für die weitere Zusammenarbeit zu treffen. 

Wandkalendern 2018

Zum Jahresbeginn erschien die erste Reihe der Wandkalender im Rahmen des Landesprogramms: Zusammenhalt durch Teilhabe (ZdT) in Sachsen-Anhalt 2018. Projektpartner, Vereine, Verbände und Interessierte erhalten auf zwölf Kalenderblättern plus Deckblatt einen Einblick in die vielfältige Projektarbeit und können sich über einzelne Projekte, die auch im Rahmen des Landesprogramms kofinanziert werden, informieren.

Im Rahmen des Bundesprogramms ZdT werden Demokratieberaterinnen und -berater dafür sensibilisiert, diskriminierende und demokratiefeindliche Verhaltensweisen zu erkennen und bei Konflikten zu beraten. 

Mit dem Wandkalender 2018 möchten wir uns für die bisherige Zusammenarbeit bedanken. 

Wir freuen uns auf die Fortsetzung der Zusammenarbeit und wünschen für die weitere Arbeit viel Erfolg. 

Zum Kalender ...

Landesprogramm für Demokratie, Vielfalt und Weltoffenheit - #WirsinddasLand

Magdeburg. Mit einer Auftaktkonferenz im Magdeburger Gesellschaftshaus haben heute zahlreiche Akteure den Startschuss für das neu ausgerichtete Landesprogramm für Demokratie, Vielfalt und Weltoffenheit gegeben. Bereits zum diesjährigen Sachsen-Anhalt-Tag in Eisleben wurden der neue Slogan „#WirsinddasLand“ und das Logo nach einem Ideenwettbewerb vorgestellt. 
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Videodokumentation der Auftaktkonferenz "Landesprogramm für Demokratie, Vielfalt und Weltoffenheit" ... 

Auftaktkonferenz in Magdeburg

Die Auftaktkonferenz findet statt am Freitag, 8. September 2017, zwischen 9.30 Uhr bis 15.30 Uhr im Gesellschaftshaus Magdeburg, Schönebecker Straße 129.


Die Tagung wendet sich an Fachkräfte und Engagierte aus Vereinen, Schulen, Kitas, Seniorenverbänden, Netzwerke und Bündnisse, an Kommunalpolitik und Verwaltung, insbe-sondere an Begleitausschüsse, Bündnisse gegen Rechts, IntegrationskoordinatorInnen, Modellprojekte der Bundes-programme "Demokratie leben!" und "Zusammenhalt durch Teilhabe", Beratungsnetzwerk gegen Rechtsextre-mismus, Partnerschaften für Demokratie, mit dem Ziel der gemeinsamen Ausgestaltung des Landesprogramms.

Neuen Slogan beim Sachsen-Anhalt-Tag entrollt

"WirsinddasLand" - mit diesem Slogan wirbt Sachsen-Anhalt jetzt für das Landesprogramm für Demokratie, Vielfalt und Weltoffenheit. Sozialministerin Petra Grimm-Benne und Staatssekretärin Susi Möbbeck haben das Banner beim Sachsen-Anhalt-Tag 2017 in Eisleben entrollt.
Bildergalerie...

Slogan und Logo zum Downloaden ...

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Bildergalerie zur Enthüllung des Slogans und Logos

Regionalkonferenzen zur Fortentwicklung des Landesprogramms für Demokratie, Vielfalt und Weltoffenheit

Das Landesprogramm für Demokratie, Vielfalt und Weltoffenheit wurde und wird gemeinsam mit interessierten Partnern und Akteuren aus ganz Sachsen-Anhalt weiter entwickelt. Im März und April wurden in vier Regionen des Landes Regionalkonferenzen zur Fortentwicklung der inhaltlichen Programmpunkte durchgeführt. Fehlstellen und Bedarfe wurden ermittelt und in das neue Programm eingearbeitet. Die Themen, die in Workshops diskutiert wurden, sind gemeinsam mit Partnern vor Ort entwickelt worden und variierten bei den einzelnen Konferenzen. 

Orte und Termine:

Die Ergebnisse der einzelnen Konferenzen wurden aufbereitet und fließen in die inhaltliche Fortschreibung zur Neuausrichtung des Landesprogramms ein. 

Anregungen und Empfehlungen aus den Regionalkonferenzen zur Fortentwicklung des Landesprogramms für Demokratie, Vielfalt und Weltoffenheit ...

 

 

#wirsinddasland